Willkommen bei beautyflor, dem einzigartigen Knüpferlebnis!
Der schwäbische Erfindergeist und Tüftler,Otto Schäuble, hatte eine geniale Idee.
Weltweit einzigartig!
Daß der Textilingenieur inzwischen blinden Menschen Freude bereitet, ist eher ein erfreuliches "Nebenprodukt". Das Ziel war vor 30 Jahren für ihn, eine Knüpfmaschine zu entwickeln. Das hatte nichts mit seinem Beruf zu tun, sondern mit seinen beiden Töchtern. Während der Vater als begeisterter Flieger in seiner Garage ein Motorflugzeug zusammenbastelte, hatten seine beiden Mädchen ihre Knüpfpackungen in der Mache. Nach fünf Jahren war der Flieger fertig - aber die Knüpfarbeiten nicht. Das mußte einfacher werden, und schneller. Der Tüftler entwickelte kurzerhand in der frei gewordenen Garage den Prototyp seiner Knüpfmaschine, heute noch in Betrieb! Ein Dreivierteljahr später war es soweit: Die Wolleiter, oder auch Zauberleiter, war erfunden. Das Prinzip blieb bis heute gleich: Innerhalb von zwei Tesabändern sind die Wollfäden in der richtigen Farbreihenfolge sortiert und leicht eingeklebt. Der Knüpfer oder die Knüpferin greift jeweils nach dem vordersten Faden und knotet ihn in die nächste freie Stelle in der Reihe der Unterlage, den Stramin. Faden für Faden und Reihe nach Reihe. Sobald eine Reihe fertig ist kommt in der Wolleiter ein Lücke, somit weiß auch der Blinde, daß er nun den nächsten Faden wieder am Anfang der nächsten Reihe im Stramin einknoten muß. Heute wird seine großartige Erfindung von seinen Töchtern und einem Enkel in dem Familienbetrieb weitergeführt. Für Blinde ist das ein ganz besonderes Erfolgserlebnis. Es macht ihnen Spaß in einer Freizeitbeschäftigung keine fremde Hilfe zu gebrauchen. Es steigert deren Selbstbewusstsein, etwas allein geschafft zu haben. Für Blinde ist es ein schönes Hobby, daß sonst nur unter den Sehenden bekannt war.
Otto Schäuble hat Teppchiknüpfen leicht gemacht.
Nach seinem Tod wird seine Idee von seiner Familie weiterbetrieben.